Ghana: ökonomisches Drehkreuz für Westafrika

agrofood West Africa ist der neue Marktplatz für Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie

Ghana: ökonomisches Drehkreuz für Westafrika

Quelle: VDMA, Graph: fairtrade

Ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von über sieben Prozent, politische Stabilität und geringe Korruption machen Ghana zum Liebling der Geberländer und zu Westafrikas wirtschaftlichem Drehkreuz. Die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelindustrie ziehen immer mehr private und staatliche Investitionen an. Vor diesem Hintergrund organisiert der Heidelberger Messespezialist fairtrade zum ersten Mal die agrofood West Africa. Die Internationale Fachmesse für Landwirtschaft, Viehzucht, Nahrungsmittel und Nahrungsmitteltechnologie findet vom 3. – 5. Dezember 2013 auf dem Accra International Conference Centre in Accra, Ghana statt.

Bei der internationalen Gebergemeinde gilt Ghana als “Donor Darling” unter den 15 Staaten der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft, ECOWAS. Das ist zum einen durch die politische und wirtschaftliche Stabilität der letzten Jahrzehnte begründet. Zum anderen verzeichnet Ghana ein konstantes BIP-Wachstum von über sieben Prozent (ECOWAS Durchschnitt: 5%), das von verschiedenen Branchen vorangetrieben wird. Private Investitionen in den Sektoren Öl und Gas, Bergbau, Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie, Einzelhandel und auch dem Energiesektor sowie staatliche Investitionen in Infrastrukturprojekte haben dafür gesorgt, dass Ghana sich zum Drehkreuz für ausländische Unternehmen in Westafrika entwickelt hat. (Quelle: GTAI – Wirtschaftstrends Ghana 2012/13, Januar 2013)

Westafrikas Landwirtschafts- und Nahrungsmittelindustrie profitiert von wachsenden Bevölkerungszahlen und einem steigenden Konsum-verhalten. In Ghana spiegelt sich diese Tendenz in Investitionen in den Bau von Einkaufszentren und in die Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie wieder. Laut VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer wurden in 2011 Landwirtschaftsmaschinen im Wert von 167,9 Millionen Euro nach Westafrika importiert. Im Vergleich zu 2010 ist das ein Anstieg um 24 Prozent. Im Bereich Nahrungsmittelverarbeitung stiegen die Importe im gleichen Zeitraum um 66,2 Prozent, auf 567,4 Millionen Euro. Nicht zuletzt diese Zahlen sind es, die Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology und Vorstandsvorsitzender der Fach-abteilung Verpackungsmaschinen des VDMA zu folgender Aussage verleitet: “Ich bin überzeugt: In zehn Jahren werden wir den großen Afrikaboom erleben. Dann wird der Kontinent für uns im Bereich Packaging Technology wirtschaftlich einen ähnlich hohen Stellenwert haben wie Asien heute.”

Die Heidelberger Messespezialisten von fairtrade haben dieses Potential erkannt und organisieren vom 3. -5. Dezember 2013 die 1. agrofood West Africa. Westafrikas neuer Marktplatz für Landwirtschaft, Viehzucht, Nahrungsmittel und Nahrungs-mitteltechnologie findet auf dem Accra International Conference Centre in Accra, Ghana statt. Laut Martin März, Geschäftsführender Gesellschafter von fairtrade, hat die agrofood West Africa den Anspruch die grenzübergreifende Leitmesse in den Bereichen Landwirtschaft, Nahrungsmittel-, Getränke- und Verpackungstechnik zu sein. März weiter: “Ähnlich wie die “iran agrofood” wird sie zum place-to-be für westafrikanische Auftraggeber sowie europäische, asiatische und amerikanische Technologieführer.” Zwei Jahrzehnte Erfahrung in der organisation von Fachmessen im “agrofood-Sektor” und mit einem starken institutionellen Partner, der AHK-Delegation der Deutschen Wirtschaft in Ghana, bilden die Grundlage für das Erreichen dieser Ziele.

Um wertvolle Synergien für Aussteller und Fachbesucher zu schaffen, findet die agrofood West Africa 2013 gemeinsam mit der plastprintpack West Africa, der 1. Internationalen Fachmesse für die Kunststoff-, Druck- und Verpackungsindustrie statt.

www.agrofood-westafrica.com

fairtrade Messe und Ausstellungs GmbH & Co KG
Seit ihrer Gründung 1991 zählt die fairtrade Messegesellschaft zu den führenden Veranstaltern internationaler Fachmessen in den aufstrebenden Märkten Osteuropas, des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas. Als inhaber-geführtes Unternehmen mit Sitz in Heidelberg verfügt fairtrade über ein weltweites Netz von Partnern und Repräsentanten. fairtrade ist ISO 9001:2008 zertifiziert. Als UFI-Mitglied organisiert fairtrade Messen nach den UFI Qualitätsnormen.

About fairtrade:
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Dominik Rzepka
Kurfuersten Anlage 36
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