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Mai
20

Metallerkennung: Mesutronic sorgt für mehr Prozess-Sicherheit

Neues automatisiertes Testsystem macht Metalldetektoren sicherer/Umsatzsteigerung 2013 um 10,8 Prozent auf 14,4 Millionen Euro (2012: 13,0 Mio. Euro)/Zahl der Mitarbeiter stieg um acht auf 138/Weltweit in 40 Ländern aktiv

Metallerkennung: Mesutronic sorgt für mehr Prozess-Sicherheit

Mehr Prozess-Sicherheit in der Food-Produktion mit dem vollautomatisch arbeitenden Testsystem von Mesutronic.

KIRCHBERG IM WALD – Der Inspektionssysteme-Hersteller Mesutronic hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 10,8 Prozent gesteigert. Der Umsatz mit elektronischen Geräten zum Erkennen von metallischen Fremdkörpern – beispielsweise in der Lebensmittelindustrie – betrug 14,4 Millionen Euro (2012: 13,0 Mio. Euro). „Die Zeichen für Betrieb und Vertrieb stehen auf Wachstum: Wir wollen den Umsatz bis 2020 auf 25 Mio. Euro steigern“, erklärte Karl-Heinz Dürrmeier (55), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen). Das Unternehmen beschäftigt 138 Mitarbeiter (plus acht) und ist in über 40 Ländern weltweit vertreten.

Als Wachstumsträger hat sich Dürrmeier zufolge die Modellserie METRON 07 erwiesen. Mit einem neuen automatisierten Testsystem, das kurz vor der Marktreife stehe, übernehme der niederbayerische Entwickler in der Branche weltweit „wieder einmal“ eine Vorreiter-Rolle, so der Mesutronic-Geschäftsführer.

Im Zuge der weltweiten demografischen Entwicklung steigt die Nachfrage nach Lebensmitteln und Medikamenten und damit auch der Bedarf nach Metalldetektorsystemen, die die Produktion überwachen. „Wenn die Sensoren ein Metallteilchen melden, wird die verunreinigte Produktpackung automatisch aus dem Produktstrom entfernt“, beschreibt Dürrmeier die Funktion der Mesutronic-Systeme.

Parallel und unabhängig zum Produkttest
Damit die Produktionsprozesse den internationalen Qualitätsstandards wie z. B. dem IFS (International Food Standard) oder dem BRC (Britisch Retail Consortium) entsprechen, müssen die Detektoren während der Produktion laufend getestet werden. Bisher mussten Mitarbeiter der Mesutronic-Kunden aus dem Lebensmittelbereich manuell die Funktionssicherheit testen. Dazu wurde in regelmäßigen Abständen die Detektionsgenauigkeit mit vorbereiteten Testmetallkörpern überprüft. „Je kürzer die Testabstände sind, umso größer ist die Prozesssicherheit“, sagt Dürrmeier. Hier setzt die neueste Entwicklung von Mesutronic an: Die niederbayerischen Entwickler haben ein elektronisches Überwachungssystem aufgebaut, das die Signale von Testmetallkörpern simulieren kann und das die erforderliche Empfindlichkeitsüberprüfung vollautomatisch durchführt. Diese automatischen Tests sind laut Dürrmeier sicher vor Manipulationen und dokumentieren Funktionalität und Empfindlichkeiten.

Fokus auf Food und Pharma
Rund die Hälfte des Umsatzes erzielt Mesutronic in den Bereichen Food und Health Care. Erstaunlich gut sei im letzten Jahr das Geschäft mit Produkten für die Textilindustrie gelaufen, während die Nachfrage nach Metalldetektoren im Holzsektor wegen vorhandener Überkapazitäten an Sägewerken in Westeuropa stagniere.
Noch liegt die Exportquote nach Angaben Dürrmeiers gleichbleibend bei 64 Prozent. Die Wachstumschancen seien für Mesutronic im Export aber deutlich größer als im Inland. Wegen der Größe der Märkte seien die USA und China besonders wichtige Absatzkanäle. Die aktuelle außenpolitische Lage in der Ukraine bleibt auch für Mesutronic nicht ohne Folge: Industrieunternehmen, die in Russland investieren, vergeben ihre Aufträge häufig nur noch unter Vorbehalt.

Organisation und Personal
Die interne Organisation ist Dürrmeier zufolge auf das geplante Wachstum ausgerichtet. Im Spätsommer 2014 falle die finale Entscheidung für die Betriebserweiterung. So sollen die bisherigen Produktions- und Büroflächen (2.500 qm/800 qm) verdoppelt werden. „Wir befinden uns in der Planungsendphase“, so der geschäftsführende Gesellschafter. Der Mitarbeiterstamm ist im letzten Jahr um acht Mitarbeiter auf 138 gestiegen. Gegen zukünftigen Fachkräftemangel wappnet sich Mesutronic mit einer hohen Ausbildungsquote. 13 Auszubildende sind im Betrieb in Kirchberg beschäftigt. Ziel sei es, die Auszubildenden nach der Lehre zu halten. Studienbegleitende Praktika und praxisnahe Diplomarbeiten seien für Studenten möglich, so Dürrmeier.

Bildtext:
Mehr Prozess-Sicherheit in der Food-Produktion: Mit einem neuartigen vollautomatisch arbeitenden Testsystem für Metalldetektoren übernimmt die Mesutronic Gerätebau GmbH weltweit eine Vorreiter-Rolle. Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (links) und Entwicklungsleiter Manfred Artinger stellten das System vor. (Foto: Mesutronic/honorarfrei)

Bildrechte: Mesutronic Gerätebau GmbH Bildquelle:Mesutronic Gerätebau GmbH

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Metallerkennungssystemen. Mit 138 Mitarbeitern, davon 13 Auszubildende, erwirtschaftete Mesutronic am Standort Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) 2013 einen Umsatz in Höhe von 14,4 Millionen Euro. Metallerkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food/Pharma, Kunststoff, Textilien und Holz zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. Mesutronic startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produzieren die niederbayerischen Metalldetektor-Hersteller in einem Firmengebäude mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2008 kam eine 300 qm große Lagerhalle hinzu, 2013 eine weitere Lagerfläche von 300 qm. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

Mesutronic Gerätebau GmbH
Karl-Heinz Dürrmeier
Hackenfeld 13
94259 Kirchberg im Wald
+49 (0) 99 27 / 9410 – 0
karl-heinz.duerrmeier@mesutronic.de
http://www.mesutronic.de

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